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Haarausfall bei Frauen

Wer glaubt, Haarausfall ist Männersache, irrt gewaltig. Auch Frauen sind von Haarausfall betroffen.

Frauen werden vor allem während einschneidender Hormonverschiebungen mit lichter werdendem Haar konfrontiert, z.B. während oder nach einer Schwangerschaft oder während der Wechseljahre.

Doch auch Stress und psychische Belastungen oder eine falsche Ernährung können die Haare ausfallen lassen. So werden fehlende Mineralstoffe und eine einseitige Ernährung mit diffusem, also über die gesamte Kopfpartie verbreitetem, Haarverlust in Verbindung gebracht. Der Grund ist, dass die Haarwurzel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Oft ist ein verstärktes Lichterwerden des Haares im Oberkopfbereich sowie am Hinterkopfwirbel feststellbar.

Auch der erblich bedingte Haarausfall kann Frauen betreffen, auch wenn er bei ihnen seltener auftritt als bei Männern. Dies hängt mit einer Überproduktion des männlichen Sexualhormons Dihydrotestosteron zusammen. Der Haarverlust zeigt sich bei dieser Form des Haarausfalls meist am oberen Bereich des Kopfes; die Schläfen und der Hinterkopf bleiben dabei in der Regel verschont.

Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen – Die Ursache bestimmt die Therapie

Haarausfall ist ein Phänomen, mit dem Männer ab einem gewissen Alter rechnen. Die optischen Folgen werden denn auch von der Gesellschaft nicht weiter beachtet. Betrifft der Haarausfall Frauen, sieht die Reaktion anders aus. Denn eine Frau begreift ihre Haare meist als Teil ihrer Weiblichkeit. Umso schambehafteter ist der gut sichtbare Haarverlust, wenn er auf dem weiblichen Kopf auftritt. Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind vielfältig, die Therapiemöglichkeiten leider nicht ganz so breit gefächert.

Erblich bedingter Haarausfall

Der mit dem Fachbegriff als androgenetische Alopezie bezeichnete erblich bedingte Haarausfall ist bei Frauen und Männern die häufigste Erscheinungsform des übermäßigen Haarverlustes. Mönchsähnliche Tonsuren auf Männerköpfen gehören zum Straßenbild und sind gesellschaftlich akzeptiert. Geheimratsecken und Halbglatzen entwickeln sich nicht selten bis zur vollkommenen Kahlköpfigkeit fort. Experten gehen davon aus, dass 75 Prozent der Männer früher oder später vom Phänomen der androgenetischen Alopezie betroffen sind. Der Markt konzentriert sich also im Wesentlichen auf diese Klientel. Bei Frauen kommt der erblich bedingte Haarausfall erheblich seltener vor. Weibliche Betroffene leiden allerdings auch viel stärker unter dem Haarverlust.

  • Ursachen
    Früher nahm man an, dass erblich bedingter Haarausfall bei Frauen auf eine übermäßige Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron zurückzuführen sei. Heute ist bekannt, dass diese Ursache nur in ganz bestimmten Fällen in Betracht kommt. Bei den meisten Frauen mit androgenetischer Alopezie lässt sich kein erhöhter Testosteronspiegel feststellen. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass eher eine verringerte Aktivität des Enzyms Aromatase die Schuld am Haarverlust trägt. Darüber hinaus scheinen Frauen mit androgenetischer Alopezie unter einer Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen, den Androgenen, zu leiden. Beides hängt bei der Entstehung von Haarausfall zusammen. Die Aromatase wandelt an den Haarfollikeln männliche in weibliche Sexualhormone um, in Folge der Inaktivität kommt es hier zu höheren Konzentrationen der Androgene. Es sind an den Haarfollikeln also einerseits weniger haarwuchsfördernde Östrogene vorhanden, andererseits wirkt sich die hohe Konzentration an männlichen Sexualhormonen wegen der bestehenden Überempfindlichkeit besonders ungünstig aus.
  • Therapie
    Bei androgenetischer Alopezie verschreibt der Dermatologe häufig das Mittel Minoxidil. Dabei handelt es sich um ein Haarwasser, dass lokal auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Es soll den Fortgang des Haarverlustes bremsen oder stoppen, im günstigsten Fall wird sogar neues Haarwachstum angestoßen. Innerlich angewandte Medikamente gegen den erblich bedingten Haarausfall und die damit verbunden Hormonstörungen sind Antiandrogene, mit denen die Wirkung der männlichen Sexualhormone aufgehoben wird. Bei schweren Verlaufsformen können Toupet oder Perücke zumindest eine optische Hilfestellung leisten. Frauen, die besonders stark unter dem Haarausfall leiden, entscheiden sich für die zwar effektivste, aber auch invasivste Therapiemethode der Haartransplantation.

Kreisrunder Haarausfall

Der kreisrunde Haarausfall wird mit dem Fachbegriff als Alopecia areata bezeichnet. Diese Erscheinungsform des Haarverlustes beschränkt sich nicht auf die Kopfhaut, sie tritt an allen Körperregionen auf, wo Haare wachsen. Manchmal bleibt die Alopecia areata auf kleinere kreisrunde Stellen begrenzt und fällt deshalb kaum auf. Manchen Frauen mit dieser Art von Haarausfall geht jedoch sämtliche Körperbehaarung aus. In diesem Fall spricht man von Alopecia areata universalis. Dieses Phänomen ist altersunabhängig und kann sogar Kinder betreffen. Über 60 Prozent der Patienten mit kreisrundem Haarausfall sind unter 30 Jahre alt. Bei Frauen wurde jedoch eine Häufung des Krankheitsausbruchs während der Wechseljahre beobachtet. In etwa 50 Prozent der Fälle verschwinden die Symptome nach spätestens einem Jahr von selbst wieder und alle Haare wachsen nach.

  • Ursachen
    Die Ursachen für Alopecia areata konnten bisher nicht abschließend geklärt werden. Wahrscheinlich steckt aber eine Autoimmunerkrankung dahinter. Das körpereigene Immunsystem wäre dann verantwortlich für den Ausbruch des kreisrunden Haarausfalls. Bei einer solchen Autoimmunreaktion greift das Abwehrsystem vermeintliche Eindringlinge an und zerstört diese, obwohl sie zum Körper gehören. Im Fall der Alopecia areata sind es die Zellen der Haarwurzeln. Zunächst wird dadurch das Haarwachstum gestört, am Ende der Entwicklung steht der komplette Haarverlust. Eine genetische Prädisposition kann den Ausbruch der Krankheit begünstigen.
  • Therapie
    Die Therapie von kreisrundem Haarausfall bei Frauen gestaltet sich schwierig. Man konzentriert sich dabei auf die Bekämpfung der Autoimmunreaktion. Kortison ist deshalb ein Mittel der Wahl, welches lokal angewandt das Immunsystem hemmen soll. Eine topische Immuntherapie erzeugt an den betroffenen Stellen eine allergische Kontaktdermatitis. Ziel ist die Ablenkung des fehlgeleiteten Abwehrsystems auf die Allergie, damit die Haarwurzeln nicht weiter angegriffen werden.

Diffuser Haarausfall

Die diffuse Alopezie betrifft die gesamte Kopfbehaarung. Rund um das gesamte Kopfhaar treten unregelmäßige kahle Stellen auf. Wie der Name schon erahnen lässt, zeigt sich ein diffuses Bild mit Haarverlust am ganzen Kopf.

  • Ursachen
    Man kennt diese Art von Haarausfall bei Frauen, die eine Chemotherapie hinter sich gebracht haben. Es gibt aber noch viele andere Medikamente, die eine diffuse Alopezie auslösen können. Dazu gehört beispielsweise die Antibabypille, denn hormonelle Umstellungen können ebenfalls zu Haarverlust führen. Aber auch Mangelerscheinungen und Stoffwechselstörungen sind als Auslöser bekannt. Falsche Ernährung kann beispielsweise einen Eiweiß- oder Eisenmangel hervorrufen, der mit diffusem Haarausfall einhergeht. Weitere mögliche Haarausfall Ursachen sind eine Überfunktion oder eine Unterfunktion der Schilddrüse. Auch Vergiftungen oder Infektionen wurden schon als Auslöser für diffuse Alopezie beobachtet. Die Ursachen sind also äußerst vielfältig und die Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn der Grund des Haarverlustes aufgespürt wird.
  • Therapie
    Die Therapie von diffusem Haarausfall richtet sich nach der Ursache. Sind Medikamente der Auslöser, wird man nach Alternativen suchen müssen. Bei Mangelerscheinungen ist ein Ernährungsplan das Mittel der Wahl. Ist die Schilddrüse das Problem, muss die Behandlung hier ansetzen, gleiches gilt für Infektionen oder Vergiftungen.

Mechanischer oder vernarbender Haarausfall

Haarverlust kann auch bei übermäßiger mechanischer Beanspruchung der Kopfhaut auftreten. Eine Schädigung der Haarwurzeln kann außerdem nach entzündlichen Hautkrankheiten oder Vernarbungen der Kopfhaut vorkommen.

  • Ursachen
    In diesen Fällen kann beispielsweise ein dauerhafter Zug auf die Haarwurzeln durch einen straffen Pferdeschwanz die Ursache für Haarverlust sein. Auch Hauterkrankungen wie die Knötchenflechte oder Sklerodermie können zu Haarausfall führen. Infektionen der Kopfhaut mit Pilzen oder Bakterien sind ebenfalls als Auslöser für Haarverlust bekannt.
  • Therapie
    Am einfachsten kann eine mechanische Beanspruchung der Kopfhaut beseitigt werden. Bei Krankheiten oder Infektionen als Auslöser des Haarverlustes konzentriert sich die Therapie auf die jeweilige Ursache. Sind Vernarbungen Schuld am Haarausfall bleiben Hilfsmittel wie Toupet oder Perücke als Therapiemöglichkeiten der optischen Einschränkungen. Letztes Mittel der Wahl ist eine Haartransplantation, die allerdings mit hohen Kosten verbunden ist.

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